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| Tripartite - Alliiertenregatta mit Tradition
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In 2009 und 2010 hat sie bei den Briten stattgefunden .... und gewonnen haben wir auch wieder.
In 2011 richteten die Amerikaner die Tripartite aus und wieder haben die Briten gewonnen, wenn auch sehr knapp.
In 2012 sind wir nun zu Gast bei den Franzosen in Tegel und wir freuen uns schon jetzt auf eine gelungene Veranstaltung und die vorbereitende Sitzung im Frühjahr lässt das beste hoffen. |
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Die Tripartite wurde als Regatta der Alliierten Segelvereine ins Leben gerufen. In jedem Jahr richteten die drei West-Alliierten - jeweils von einem anderen der teilnehmenden Vereine - eine Freundschaftsregatta für drei Boots-Klassen aus. Laser, Schwertzugvogel und Randmeer-Jolle, also Einhandjolle, Zweimann-Jolle und Dreimann-Kieljolle traten an, die saisonbeste Nation zu ermitteln. Und es ging fast immer mit rechten Dingen zu: die Reihenfolge war in der Regel dann auch die gleiche... "The same procedure as eyery year!" - So hätte es heißen können. Die Tripartite lebte von Vorurteilen: bei den Franzosen gab es das beste Essen, gewinnen taten die auch immer, die Engländer konnten am besten saufen und waren darum am zweiten Regatta-Tag immer schlecht und die Amerikaner fuhren immer hinterher. Was so in der Art auch stimmte. Fast immer.
Segeln ist "Fair Play" - eigentlich. Französische Segler wechselten während der Regatta schon mal die Segel - nicht erlaubt -, tauchten an Bahnmarken auf, ohne zwischendurch gesehen worden zu sein - im eigenen Revier - und befüllten gelegentlich die eigenen Randmeer-Jollen - an andere Vereine verliehen - mit Wasser zum "besseren" Gewichtstrimm. Inoffiziell. Aber das Essen...
Am ersten Regattatag war oft das Britische Team vorn. Dann kam manchmal der Club Manager, Mr. Jo Lynch (unvergessen), mit Guinness und Strong Bow zum Ort des Geschehens - und am nächsten Tag wollte manch einer nicht mehr aufhören, die Bahn zu runden. Oder beklagte "Wandertonnen". Oder ähnliches. Dann belegte das Britische Team eben Platz zwei.
Lediglich der dritte Platz war nie wirklich in Gefahr, der wurde von den Vereinigten Staaten von Amerika erfolgreich verteidigt. Fast immer. Aber die Amerikaner waren immer hilfsbereit, immer gut drauf und in der Tat die fairste Mannschaft. Ja, so war das einmal.
Sicher ist das alles etwas überspitzt dargestellt - aber nur etwas. Das tat der Freude keinen Abbruch. Um so verdrießlicher war es, dass diese wundervolle Tradition mit dem Abzug der Alliierten für längere Zeit unterbrochen wurde.
Im Jahr 2002 konnte dann endlich die erste Tripartite der "Neuzeit" angeschossen werden, parallel dazu eine Kinder-Tripartite, angeregt durch die Jugendabteilung des DBYC. Weil die Ausrichtung viel Geld kostet und der Aufwand enorm ist - die Randmeer-Jollen des Französischen Nachfolgevereins [Club Nautique Francaise de Tegel] müssen mit gelegtem Mast bis nach Tegel durch Flüsse und Kanäle "geschippert" werden - findet im Moment nur eine Veranstaltung pro Saison statt.
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